180°-MagnetdichtungSTEIGNERSTEIGNER Magnetduschdichtung SET UKM02, 201 cm, 6/7/8 mm Glas, 180° Drehtür
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Läuft an deiner Duschtür seitlich oder oben Wasser vorbei, sitzt fast immer eine verschlissene, harte oder falsche Duschtürdichtung. Welches Profil du brauchst, hängt an genau zwei Dingen: der Türart (Dreh-, Schiebe- oder Falttür) und der Glasdicke.
Für Dreh-/Pendeltüren, Schiebetüren, Falttüren und Nischen-Türen aus 5–12 mm Glas.
Der Konfigurator führt dich in unter 90 Sekunden zur passenden Dichtung — nach Duschtyp, Glasdicke und Türart.
Die Magnetdichtung ist die häufigste Türdichtung in modernen Glasduschen. Zwei magnetische Profile ziehen sich beim Schließen an und dichten den Spalt zwischen Tür und Festteil zuverlässig ab.
Lippendichtungen kommen besonders bei Schiebetüren, Falttüren und älteren Drehtüren zum Einsatz. Die flexible Lippe drückt sich weich gegen das Festteil oder die Wand und schließt den Wasserspalt.
Sammelseite für alle Türdichtungs-Typen: Magnet, Lippe, Anschlag. Wir helfen dir herauszufinden, welcher Typ zu deiner Tür passt.
Die Bodendichtung schließt den Spalt zwischen Glaskante und Duschtasse oder bodengleicher Dusche. Verhindert tropfendes Wasser auf den Badezimmerboden.
Die wichtigsten Dichtungstypen im Überblick — vom 180°-Magnetprofil bis zur Hohlkammer-Türdichtung. Damit ist der häufigste Bedarf abgedeckt.
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90°-MagnetdichtungM11Preis kann sich ändern — es gilt der auf Amazon angezeigte Preis.
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Bei Dreh- und Pendeltüren schließt fast immer eine Magnetdichtung ab: Zwei magnetische Profile an Tür und Festteil ziehen sich beim Schließen an und dichten den senkrechten Spalt. Die Pendeltür schwingt in beide Richtungen — ihre Profile müssen deshalb beidseitig schließen können. Typisches Verschleißbild: Die Tür klafft, das satte „Klick“ beim Schließen fehlt, weil die Magnetkraft nachlässt oder das Profil verzogen ist.
Schiebe- und Falttüren haben keinen Magnetkontakt — hier arbeitet eine Lippendichtung (auch Streif- oder Schleiflippendichtung genannt): eine weiche Lippe aus TPE oder Silikon streift beim Öffnen am Glas entlang und drückt im geschlossenen Zustand dagegen. Sie verschleißt anders als der Magnet: Die Lippe härtet aus, knickt um oder reißt ein. Unten, zwischen Glas und Duschtasse, sitzt bei allen Türarten zusätzlich eine Bodendichtung, damit kein Wasser unter der Tür durchläuft.
Magnetdichtungen gibt es mit drei Schließwinkeln — und der Winkel ist nach der Glasdicke der häufigste Fehlkauf. Die Regel: Ein Eckeinstieg, bei dem zwei Türen im rechten Winkel aufeinandertreffen, schließt über 90°-Magnetprofile. Eine Fünfeck-Kabine braucht 135°. Eine gerade Front oder Nischentür, bei der Tür und Festteil in einer Linie liegen, schließt über 180°.
Den richtigen Winkel liest du am einfachsten an der alten Dichtung ab: Schau von oben auf das Magnetprofil und prüfe, in welchem Winkel die beiden Magnetflächen aufeinandertreffen. Kaufst du den falschen Winkel, schließt die Tür nicht bündig — sie steht unter Spannung oder der Magnet greift gar nicht.

Eine Duschtür hat bis zu drei Dichtzonen. An der Schließkante (senkrecht) sitzt das Magnet- oder Anschlagprofil. An der Bandseite, also bei den Scharnieren, dichtet ein schmales Scharnier- oder Anschlagprofil den Spalt zum Festteil. An der Unterkante läuft die Bodendichtung — oft als Hohlkammerdichtung ausgeführt: Ihr Hohlkammerprofil überbrückt als Spaltdichtung den Abstand zwischen Türfalz und Bodenschwelle bzw. Duschtasse und federt beim Schließen ab.
Wo genau deine Tür undicht ist, findest du mit einem einfachen Test: Brause bei geschlossener Tür gezielt auf eine Kante halten und von außen beobachten, wo Wasser austritt. Läuft es unten heraus, ist fast immer die Hohlkammer- bzw. Bodendichtung fällig — sie hat den höchsten Verschleiß, weil sie bei jedem Duschgang im Wasser steht.

Fehler Nummer eins ist die falsche Glasdicke (auf Amazon oft „Glasstärke“ genannt). Miss die Glaskante mit einem Messschieber an mehreren Stellen (6, 8, 10 oder 12 mm sind üblich) und wähle ein Profil mit passendem Toleranzbereich — Angaben wie „6–8 mm“ decken beide Dicken ab. Ein 8-mm-Profil auf 6-mm-Glas sitzt zu locker und tropft; umgekehrt lässt es sich nicht aufstecken.
Der zweite entscheidende Wert ist das Spaltmaß (auch Lückenmaß): der Abstand, den die Dichtlippe überbrücken muss — zwischen Tür und Festteil oder zwischen Glas und Wand. Eine Lippendichtung mit zu kurzer Lippe schließt ein großes Spaltmaß nicht ab, selbst wenn die Glasdicke stimmt. Am einfachsten misst du es an der alten Dichtung oder direkt an der Lücke bei geschlossener Tür.
Die Länge misst du entlang der Türkante und planst rund 10 % Reserve zum Zuschneiden ein. Steckprofile werden nur eingeschoben — Bohren, Silikon oder Werkzeug brauchst du nicht.
Weiterlesen: Glasdicke richtig bestimmen
Der Tausch ist eine Steck-Angelegenheit: alte Dichtung an einer Ecke greifen und vom Glas abziehen, die Glaskante mit einem Mikrofasertuch reinigen und trocknen, die neue Dichtung mit Cutter oder Gehrungsschere gerade auf Länge schneiden und aufschieben. Die Tür muss dafür fast nie ausgehängt werden — nur bei innenliegenden Rahmenprofilen alter Kabinen ist das nötig.
Schließt die Tür nach dem Tausch nicht sauber, liegt es selten an der neuen Dichtung: Prüfe zuerst, ob die Lippenrichtung stimmt (Lippe zeigt nach innen zur Duschseite) und ob die Scharniere in Position sind — ein leicht abgesacktes Scharnier lässt sich in Minuten nachjustieren.
Weiterlesen: Glastür-Dichtung wechseln (Anleitung) · Dichtung sauber zuschneiden · Scharnier justieren
Aus tausenden Amazon-Rezensionen lassen sich fünf Fehlkäufe herausdestillieren, die immer wieder passieren: der falsche Magnetwinkel (90° statt 180° oder umgekehrt), die geschätzte statt gemessene Glasdicke, die Länge ohne Reserve bestellt, die Lippenrichtung beim Einbau verwechselt — und ein Magnetprofil für eine Schiebetür, die konstruktionsbedingt gar keinen Magnetkontakt hat.
Alle fünf sind vermeidbar, wenn du vor dem Kauf drei Dinge festhältst: Türart, gemessene Glasdicke und — bei Magnetprofilen — den Schließwinkel der alten Dichtung.
Die Dichtung altert deutlich schneller als Glas und Beschlag: Weichmacher entweichen, die Lippe wird hart — das Glas selbst ist davon unbeeindruckt. Sind Scharniere fest, das Glas ohne Sprung und die Tür hängt gerade, reicht der Profiltausch für kleines Geld fast immer aus.
Erst wenn die Tür selbst verzogen ist, das Glas beschädigt oder die Beschläge korrodiert sind, lohnt der Blick auf einen Türtausch. Wie du das sauber abwägst, zeigt unser Ratgeber.
Weiterlesen: Duschtür austauschen — wann es sich lohnt · Reparieren oder erneuern?
In Kürze
Erklär-Clip folgt in Kürze
Hier entsteht eine animierte Erklärung zu „Duschtürdichtung“ — welches Profil passt und wie du es tauschst.
Die 7 meistgestellten Fragen kurz beantwortet.
Das hängt an der Türart: Dreh-/Pendeltüren dichten über eine Magnetdichtung ab, Schiebe- und Falttüren über eine Lippendichtung. Unten kommt zusätzlich eine Bodendichtung dazu. Entscheidend ist außerdem die Glasdicke (6/8/10/12 mm). Der Konfigurator schlägt dir auf Basis von Türart und Glasdicke das passende Profil vor.
Typische Zeichen: Wasser läuft seitlich oder oben an der Tür vorbei, die Lippe ist hart, spröde oder eingerissen, die Tür schließt nicht mehr satt oder klafft. Bei Magnetdichtungen fehlt oft das deutliche 'Klick' beim Schließen. Ist die Dichtung älter als 3–5 Jahre und undicht, lohnt der Tausch fast immer.
Ja, das ist eine der einfachsten Bad-Reparaturen. Moderne Duschtürdichtungen sind Steckprofile: alte Dichtung abziehen, Profilnut mit einem Mikrofasertuch reinigen, neue Dichtung mit dem Cuttermesser gerade auf Länge schneiden, einfädeln und andrücken. Werkzeug wie Bohrer oder Silikonpistole ist nicht nötig.
Universal-Profile decken viele gängige Maße ab, aber nicht jede Marke. Achte auf den Toleranzbereich der Glasdicke und die Türart. Bei Markenkabinen (KERMI, HÜPPE, Schulte) passt oft nur das Original-Profil oder eine geprüfte Universal-Alternative. Der Konfigurator filtert automatisch auf kompatible Profile.
Das verrät die Kabinenform: Eckeinstieg (zwei Türen im rechten Winkel) = 90°, Fünfeck-Kabine = 135°, gerade Front oder Nische = 180°. Am sichersten liest du den Winkel an der alten Magnetdichtung ab — von oben betrachtet zeigt sich, in welchem Winkel die Magnetflächen aufeinandertreffen.
Drei häufige Ursachen: Die Lippenrichtung ist verwechselt (die Dichtlippe muss zur Duschinnenseite zeigen), der Magnetwinkel passt nicht zur Kabinenform, oder ein Scharnier ist leicht abgesackt und die Tür hängt schief. Scharniere lassen sich in wenigen Minuten nachjustieren — das behebt das Problem meistens.
Ja — praktisch alle modernen Duschtürdichtungen sind Steckprofile: Sie werden werkzeuglos auf die Glaskante geschoben und halten durch Klemmwirkung. Bohren, Schrauben oder Silikon brauchst du nur bei fest verbauten Rahmenprofilen sehr alter Kabinen.
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